JO! zu Olympia und Paralympics – Segel setzen für Kiel
Deutschlands Olympia-Zukunft
Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 sollen nach Deutschland geholt werden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bewirbt dafür eine der vier Kandidatenstädte: Hamburg, Berlin, München oder die Rhein-Ruhr-Region. Kiel könnte dabei vor allem als Segelstandort eine wichtige Rolle spielen.
Kiel kann Olympia
Als Kiel.Sailing.City und Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbandes bringt die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins optimale Voraussetzungen für die Austragung der Segelwettbewerbe mit. Bereits 1936 und 1972 war die Stadt Kiel Austragungsort der olympischen Segeldisziplinen und blickt damit auf eine lange olympische Tradition zurück.
Mit Großveranstaltungen wie der Kieler Woche, zahlreicher Welt- und Europameisterschaften sowie des Ocean Race Europe 2025 hat sich Kiel als feste Größe im weltweiten Segelsport etabliert. Die vorhandene Infrastruktur, die maritime Ausrichtung und nicht zuletzt die organisatorische Erfahrung der Stadt unterstreichen Kiels Rolle als Premiumadresse für internationale Wassersportevents.
Über den Segelsport hinaus sind Kiel und Schleswig-Holstein auch bereit, weitere olympische und paralympische Sportarten auszurichten – darunter Handball, Rugby, Freiwasserschwimmen und Coastal Rowing. Die Austragung dieser Wettbewerbe würde nicht nur den Sportstandort Kiel weiter stärken, sondern auch wichtige Impulse für die regionale Wirtschaft setzen – von Hotellerie und Gastronomie über Handel und Dienstleistungen bis hin zur maritimen Wirtschaft.
Bürgerentscheid 2026 – Kiel hofft auf ein starkes Votum
Am 19. April 2026 entscheidet die Kieler Bevölkerung im Rahmen eines Bürgerentscheids, ob die Landeshauptstadt offizieller Partner der deutschen Olympia- und Paralympics-Bewerbung werden soll. Mit dem Referendum wird eine zentrale Weichenstellung für die mögliche Beteiligung Kiels an den Spielen getroffen.
"In Kiel sagt man JO!" – Engagement der regionalen Wirtschaft
Um die Kielerinnen und Kieler über die Chancen einer Olympia-Beteiligung für Stadt und Region – gesellschaftlich, wirtschaftlich, infrastrukturell und touristisch – zu informieren, haben die IHK zu Kiel und der Kieler Yacht-Club gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft die Kampagne „In Kiel sagt man JO!“ ins Leben gerufen.
Die Kampagne baut dabei auf starken Rückenwind aus der regionalen Wirtschaft. Dafür wurde ein Partnerprogramm entwickelt, das Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich sichtbar an der Werbekampagne zu beteiligen und zugleich von verschiedenen Partnerleistungen zu profitieren.
Wer sich im Rahmen der Kampagne engagieren und ein klares Zeichen für die Spiele setzen will, findet alle wichtigen Informationen über die offizielle Kampagnen-Website.
Auch wir als Unternehmensverband Kiel e.V. sagen "Jo" zu den Spielen in Kiel und stehen unseren Mitgliedsunternehmen sowie Interessierten gern für einen Austausch zur Verfügung.